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20.09.2010
Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche
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Im Rahmen des Kongress am 03.11.2010 halten Prof. Siegfried Paul und Thomas Sakschewski einen Vortrag zum Thema:
Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche
Potentiale wikibasierter Lösungen zur Kompetenzsicherung
Abstract
Die Erfassung der notwendigen und die Weitergabe der wichtigsten
Informationen entscheiden über Erfolg und Misserfolg einer
Veranstaltung. Das Verständnis für eine strukturierte und somit
replizierbare Methode der Informationserfassung und -weitergabe, als
Grundlage eines Wissensmanagements steckt in der Veranstaltungsbranche
dennoch in den Kinderschuhen. Das hat viele Ursachen: Zeitmangel, die
Zwänge des Projektgeschäfts, der hohe Anteil an implizitem Wissen,
mangelndes Prozesswissen oder die fehlende Integration von
Lösungsmöglichkeiten im Web 2.0 sind da nur einige Gründe; nicht
zuletzt fehlt es an einem Instrument, das die besonderen Anforderungen
der Branche berücksichtigt. Das Forschungsprojekt „Wissensbasierte
Projektplanung mit dem Wissensstrukturplan“ von Prof. Paul und Thomas
Sakschewski im Studiengang Veranstaltungstechnik und –management der
Beuth Hochschule für Technik entwickelt eine branchenspezifischen
Methodenkatalog, um auf deren Basis ein Instrument für ein
Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche zu erarbeiten, dass die
aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse aus Projektmanagement,
Organisationslehre und Netzwerktheorie einbezieht.
Der Beitrag veranschaulicht an Hand der Barrieren und Hindernisse bei
der Einführung eines Wissensmanagements, die für den Informationsfluss
relevanten Faktoren der Veranstaltungsbranche. Hierbei wird gezeigt,
dass gerade die offene, netzwerkorientierte Struktur mit einem hohen
Anteil an externen Mitarbeitern, die Methodenfrage für ein
Wissensmanagement in besonderem Maße aufwirft. Am Beispiel der
Einführung eines Unternehmenswikis wird daraufhin demonstriert, welche
organisationalen und strukturellen Maßnahmen berücksichtigt werden
müssen, um die Potentiale virtueller sozialer Netzwerke für ein
betriebsinternes Wissensmanagement auszunutzen. Im letzten Schritt wird
erörtert, wie durch Erweiterung um kompetenzorientierte Informationen
ein Standardinstrument des Projektmanagements, der Projektstrukturplan,
für eine wissensbasierte Projektplanung genutzt werden kann.
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