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Aktuelle News
05.01.2012
Wissensmanagement für die Veranstaltungsbranche Besonderheiten, Barrieren und Lösungsansätze
29.12.2011
28.07.2011
Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen Grundlagen für Veranstalter, Betreiber und Behörden Publikation des Beuth Verlags
25.07.2011
Artikel in der Bühnentechnischen Rundschau
20.09.2010
Potentiale wikibasierter Lösungen zur Kompetenzsicherung
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20.09.2010
Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche

Im Rahmen des Kongress am 03.11.2010 halten Prof. Siegfried Paul und Thomas Sakschewski einen Vortrag zum Thema:
Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche
Potentiale wikibasierter Lösungen zur Kompetenzsicherung

Abstract
Die Erfassung der notwendigen und die Weitergabe der wichtigsten Informationen entscheiden über Erfolg und Misserfolg einer Veranstaltung. Das Verständnis für eine strukturierte und somit replizierbare Methode der Informationserfassung und -weitergabe, als Grundlage eines Wissensmanagements steckt in der Veranstaltungsbranche dennoch in den Kinderschuhen. Das hat viele Ursachen: Zeitmangel, die Zwänge des Projektgeschäfts, der hohe Anteil an implizitem Wissen, mangelndes Prozesswissen oder die fehlende Integration von Lösungsmöglichkeiten im Web 2.0 sind da nur einige Gründe; nicht zuletzt fehlt es an einem Instrument, das die besonderen Anforderungen der Branche berücksichtigt. Das Forschungsprojekt „Wissensbasierte Projektplanung mit dem Wissensstrukturplan“ von Prof. Paul und Thomas Sakschewski im Studiengang Veranstaltungstechnik und –management der Beuth Hochschule für Technik entwickelt eine branchenspezifischen Methodenkatalog, um auf deren Basis ein Instrument für ein Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche zu erarbeiten, dass die aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse aus Projektmanagement, Organisationslehre und Netzwerktheorie einbezieht.
Der Beitrag veranschaulicht an Hand der Barrieren und Hindernisse bei der Einführung eines Wissensmanagements, die für den Informationsfluss relevanten Faktoren der Veranstaltungsbranche. Hierbei wird gezeigt, dass gerade die offene, netzwerkorientierte Struktur mit einem hohen Anteil an externen Mitarbeitern, die Methodenfrage für ein Wissensmanagement in besonderem Maße aufwirft. Am Beispiel der Einführung eines Unternehmenswikis wird daraufhin demonstriert, welche organisationalen und strukturellen Maßnahmen berücksichtigt werden müssen, um die Potentiale virtueller sozialer Netzwerke für ein betriebsinternes Wissensmanagement auszunutzen. Im letzten Schritt wird erörtert, wie durch Erweiterung um kompetenzorientierte Informationen ein Standardinstrument des Projektmanagements, der Projektstrukturplan, für eine wissensbasierte Projektplanung genutzt werden kann.