Null Euro Urbanismus?
Welche stadtplanerischen Handlungsmöglichkeiten ergeben sich (noch) für finanzschwache Kommunen?
Seit Juni 2007 widmet sich das Studien- und Rechercheprojekt (siehe Link) der Suche nach »Good-Practice« Projekten und Maßnahmen aus dem Bereich Städtebau, Stadtplanung und Stadtentwicklung die sich durch einen verhältnismäßig geringen Einsatz kommunaler finanzieller Mittel auszeichnen oder sich als kostenneutral für die Kommune erwiesen haben.
Die Relevanz dieser Thematik ergibt sich nicht nur vor dem Hintergrund der Finanzlage vieler Kommunen, sondern muss auch im Kontext der seit langem laufenden Diskussion um die Aufgaben eines modernen und effizienten Verwaltungswesens im Bereich Städtebau, Stadtplanung und Stadtentwicklung gesehen werden. Somit fallen nicht nur Projekte, Pläne und Maßnahmen die originär aus Finanzknappheit entstanden sind in das Betrachtungsspektrum, sondern auch jene die einen innovativen Beitrag zu dieser Diskussion leisten.
Zwischennutzung
Das Link-Portal www.zwischennutzung.net verweist auf das Potenzial von Zwischennutzung und anderen informellen Methoden der Stadtentwicklung. Es soll auch zur Vernetzung der Akteure beitragen.
OKKUPATION
OKKUPATION war ein Kunstprojekt in zwei Phasen (siehe Link) über den öffentlichen Raum in der Stadt und seine Veränderungen durch soziale und ökonomische Transformationsprozesse.
Phase 1 des Projekts, ein viertägiges Symposium, fand im März 2004 in Berlin - Neukölln mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern statt. In Phase 2 des Projekts wurden zwölf Interventionen im öffentlichen Raum des Berliner Bezirks Neukölln in zwei Realisierungszeiträumen (Herbst 2005 und Sommer 2006) umgesetzt. Die Ideen für diese Arbeiten haben die Künstlerinnen und Künstler im Anschluss an das Symposium entwickelt.