Zeit zum Nachdenken

Der Mauerstreifen – Potenziale einer «prominenten» Stadtbrache
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«Wo war eigentlich die Berliner Mauer? » Diese Frage stellen heute – fünfzehn Jahre (2004) nach dem Fall der Mauer – nicht nur Touristen, sondern auch junge Berlinerinnen und Berliner. Schnell wurden nach der Wende die Grenzbefestigungen abgebaut, Mauerteile abgeräumt und ins Ausland verkauft, vormals

«gekappte» Strassen wieder verbunden und die Neubebauung des Mauerstreifens geplant. Nicht eine grundsätzliche Diskussion über Potenziale der sich quer durch die Stadt ziehenden (Mauer-)Brache, sondern die rasche Verknüpfung der beiden zuvor getrennten Stadthälften und die Rekonstruktion des gründerzeitlichen Stadtgrundrisses standen nach dem Fall der Mauer im Mittelpunkt der offiziellen städtebaulichen Diskussion. Unauffällig, so will es der Senat, soll zukünftig an die Mauer erinnert werden.


Der gesamte Text mit zahlreichen Abbildungen Vorher : Nachher finden Sie hier.


Nicola Schüller,  Jochen Klein aus Zeit zum Nachdenken in Rückblick auf die bisherigen Entwicklungen, Standortbestimmung und Ausblick auf die künftigen Herausforderungen und Chancen. DISP 156/2004


Grenzen

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