In vielen Gesprächen wird zwischen der Heimat des Herzens und dem Zuhause des Kopfes unterschieden. Was bedeutet das eigentlich? Ist das überhaupt möglich? Wird so nicht die Heimat zu einem Wunschgebilde und die Wirklichkeit zu einem Noch-nicht-aber-bald, also ein Konstrukt, was Provisorien auch über Jahre, Jahrzehnte erzwingt.
V., Monteurin, 50
"... meine Heimat ist in Vietnam aber ich sehe in Deutschland meine zweite Heimat. Meiner Meinung nach ist mein Zuhause in Deutschland, ich habe hier meine ganze Familie, hier ist mein Leben und von daher ist mein Zuhause in Deutschland, hier in Berlin."